2018: Kinder an die Angel

 

Die Tierrechtsorganisation PETA hat im vergangenen Jahr versucht, Ferienpassaktionen von Angelvereinen zu verbieten. Auch wurden Schulen angeschrieben, die in Angel AG’s Schülern eine Alternative zu Spielekonsolen und Fernsehen bieten wollen. Sie sollten doch diese AG’s schließen, die nur zum Ziel hätten, den Kids das Töten von Tieren beizubringen.

Kinder früh genug mit in die Natur zu nehmen und ihnen die Zusammenhänge zu erklären, ist die beste Möglichkeit sicher zu stellen, dass auch spätere Generationen sich aktiv um den Naturschutz kümmern. Niemand setzt sich für etwas ein, das er nicht kennt und nicht nutzen darf.

Angeln ist hier eine sehr gute Möglichkeit, Kindern die Vorgänge in der Natur und im Speziellen am und unter Wasser näher zu bringen. Sie lernen mit Lebewesen um zu gehen und Verantwortung für Lebensräume zu übernehmen. Beim Angeln erhalten wir Einblicke in den Kreislauf des Lebens, erleben auch, dass das immer etwas mit fressen und gefressen werden zu tun hat. Dies bewahrt Kinder vor sentimentaler Naturschwärmerei und wirklichkeitsfremden Idealisierungen der Tierwelt und sie bekommen realistische Vorstellungen über die Gewinnung von Nahrungsmitteln und deren Herkunft.

Sie können in Folie eingeschweißte Fischfilets aus der Massentierhaltung oder der lebensraumzerstörenden industriellen Fischerei von einem selbst gefangenen Fisch anhand des Geschmackes unterscheiden – weil sie es kennen.

In Zeiten der Diskussion um nachhaltige Nahrungsmittelerzeugung lernen Kinder beim Angeln, wie dies auf natürliche Art geschieht.

Angelnde Kinder wissen auch, wie wenig ökologisch Strom aus Wasserkraft ist. Und gerade das ärgert die PETA besonders, betreiben die Tierrechtler doch Werbung für „Tierleidfreie Energie“ aus Wasser- und Windkraftanlagen und bekommen 30€ Spende für jeden abgeschlossenen Stromvertrag bei Greenpeace Energy.

Um so wichtiger ist es natürlich, dass wir im Angelverein eine gut funktionierende Jugendarbeit machen und Aufklärung betreiben, wo es möglich ist.

(Quelle: Allgemeine Fischerei Zeitung, ASV Alfeld)

2018-09-08T08:39:29+00:00 8. September 2018|Umweltpolitische Themen|